inkasso schwab

Warum Inkasso?

Inkasso Schwab versteht sich zum einen als Mittler zwischen dem Gläubiger und dem Schuldner, zum anderen betrachtet es Inkasso Schwab als seine vornehmliche Aufgabe, seine Kunden vor Forderungsausfällen zu bewahren. Aus diesem Grund ist Inkasso Schwab stets bemüht, die Forderungen seiner Kunden durch direkte Kontaktaufnahme mit dem säumigen Zahler im außergerichtlichen Bereich einzuziehen.

Ihr Vorteil :

Sie können Ihre offenstehenden Rechnungen bereits nach Verzugseintritt an Inkasso Schwab zum Einzug übergeben. Wir übernehmen für Sie die Mahnungen.

Erst wenn auf diese Maßnahme keine Zahlung erfolgt, wird das eigentliche Inkassoverfahren eingeleitet.

So wird die Geschäftsbeziehung zu Ihren guten Kunden aufrechterhalten.

Bei schlechten Kunden hingegen werden rechtzeitig alle Maßnahmen ergriffen, um einen Forderungsausfall zu vermeiden.

So sparen Sie Zeit und Geld !

Das außergerichtliche Inkasso ist die Vorstufe vor dem gerichtlichen Mahnverfahren. Hier wird dem säumigen Kunden klar gemacht, dass er, um erhebliche Nachteile für sich zu vermeiden (hier z.B. Schufa-Eintrag), nunmehr zeitnah die offenstehende Forderung begleichen muss.

Dies geschieht durch:

  • schriftliche Zahlungsaufforderung,
  • telefonische Zahlungsaufforderung,
  • persönliche Kontaktaufnahme,
  • Ratenzahlungsvereinbarung.

Das gerichtliche Inkasso wird eingeleitet, wenn alle außergerichtlichen Maßnahmen seitens des Inkassobüros erfolglos bleiben, und zwar durch Beantragung des gerichtlichen Mahnbescheids.

Der gerichtliche Mahnbescheid wird anstelle einer kosten- und zeitaufwändigen Klage eingereicht.

Gegen den gerichtlichen Mahnbescheid kann innerhalb einer Frist von zwei Wochen nach erfolgter Zustellung durch das Gericht Widerspruch erhoben werden. Bleibt der Widerspruch aus (was in beinahe allen Vorgängen der Fall ist) wird der gerichtliche Vollstreckungsbescheid beantragt. Der Vollstreckungsbescheid wird zwei Wochen nach erfolgter Zustellung durch das Gericht an den Schuldner rechtskräftig.

So wird schnell und kostengünstig ein vollstreckbarer Titel erwirkt, der 30 Jahre rechtskräftig ist und aus welchem innerhalb dieses Zeitraums gegen den Schuldner vollstreckt werden kann.

Die Kosten für des gerichtliche Mahnverfahren werden über den Mahn-/Vollstreckungsbescheid dem Schuldner zur Zahlung aufgegeben und sind vom Schuldner zu bezahlen.

Sollte ein Einzug der Forderung nicht möglich sein, berechnet das Inkassobüro lediglich eine pauschale Bearbeitungsgebühr.

Sollte auch nach Zustellung des Vollstreckungsbescheids an den Schuldner keine Zahlung erfolgen, leitet das Inkassobüro aus dem rechtskräftigen Titel die Zwangsvollstreckung ein. Diese umfasst folgende Maßnahmen:

Beauftragung des Gerichtsvollziehers mit der Zwangsvollstreckung in das bewegliche Vermögen des Schuldners, hier u.a.

-die Pfändung und Verwertung körperlicher Sachen

-die Pfändung von Forderungen aus Wechseln und anderen Papieren, die durch Indossament übertragen werden können,

Taschen- und Kassenpfändung.

Antrag auf Abgabe der Vermögensauskunft (früher eidesstattliche Versicherung)

Hier muss der Schuldner sein Vermögen offenbaren, d.h. er muss wahrheitsgemäß Auskunft erteilen über sein Einkommen und Vermögen, so z.B.

  • Benennung Arbeitgeber,
  • Benennung Bankverbindung und Kontoguthaben
  • Benennung Versicherungsunternehmen und bestehender Lebensversicherung
  • Benennung Bausparkasse und Bausparvertrag,
  • Benennung Forderungen an Dritte (bei Firmen Forderungen aus erbrachten Leistungen an Dritte)

Nach Übermittlung des Vermögensverzeichnisses durch den Gerichtsvollzieher leitet das Inkassobüro dann aufgrund den Angaben des Schuldners die Pfändung der sich aus dem Vermögensverzeichnis ergebenden Werte des Schuldners ein und zwar durch Antrag auf Erlass eines Pfändungs- und Überweisungsbeschlusses beim zuständigen Vollstreckungsgericht. Der Pfändungs- und Überweisungsbeschluss wird nach Erlass über den zuständigen Gerichtsvollzieher an den Drittschuldner (hier die Bank des Schuldners, Versicherungsunternehmen, Bausparkasse etc) zugestellt. Der Drittschuldner gibt dann die Drittschuldnererklärung gem. § 840 ZPO ab oder aber bezahlt aufgrund der zugestellten Pfändung die Forderung an den Gläubiger. Eine Zahlung der gepfändeten Forderung an den Schuldner ist dem Drittschuldner nicht mehr möglich.

Sollten die eingeleiteten Vollstreckungsmaßnahmen des Inkassobüros erfolglos bleiben, berechnet das Inkassobüro anstelle der tatsächlich angefallenen Gebühren lediglich eine pauschale Bearbeitungsgebühr.

Insolvenzverfahren

Im Fall eines Insolvenzverfahrens meldet  Inkasso Schwab die Forderung zum Insolvenzverfahren an und überwacht das Insolvenzverfahren bis zum Abschluss.

Verfahren nach Widerspruch gegen Mahnbescheid/Einspruch gegen Vollstreckungsbescheid

Falls der Schuldner gegen den Mahnbescheid fristgerecht Widerspruch erhebt oder gegen den Vollstreckungsbescheid fristgerecht Einspruch einlegt, muss der geltend gemachte Anspruch in Form einer Klage begründet werden. In diesem Fall arbeitet Inkasso Schwab mit kompetenten Rechtsanwälten zusammen. Die Anwälte werden erst nach Rücksprache mit dem Kunden und dessen Einverständniserklärung zur Durchführung des Verfahrens beauftragt.

Erteilt der Kunde sein Einverständnis wird das gerichtliche Verfahren durchgeführt und aus dem hier erwirkten Titel (Versäumnisurteil, Anerkenntnisurteil, Urteil, Vergleich) die Zwangsvollstreckung durch das Inkassounternehmen in die Wege geleitet.