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Klage - Klageverfahren vor dem zuständigen Gericht

Sollte der Schuldner gegen den seitens des Inkassounternehmens beantragten Mahnbescheid Widerspruch erheben, muss der Anspruch des Unternehmens in Form einer Klage begründet werden und das ordentliche Klageverfahren vor dem zuständigen Gericht durchgeführt werden.

Die Klage ist beim zuständigen Mahngericht einzureichen. Nach Eingang der Klage wird das Verfahren vom Mahngericht an das für das ordentliche Klageverfahren zuständige Gericht abgegeben.

Seitens des zuständigen Gerichtes wird die Klage dem Schuldner zugestellt. Gleichzeitig fordert das Gericht den Schuldner unter Fristsetzung auf, auf die Klage schriftlich zu erwidern und beraumt einen Termin zur ersten mündlichen Verhandlung und Güteverhandlung an.

Erwidert der Schuldner auf die ihm vom Gericht gesetzten Frist nicht auf die Klage und bleibt er auch dem anberaumten Gerichtstermin fern, ergeht ein Versäumnisurteil.

Legt der Schuldner innerhalb der ihm vom Gericht gesetzten Frist eine Erwiderung auf die Klage vor und nimmt den anberaumten Gerichtstermin wahr, findet die Gerichtsverhandlung, die auch vom Unternehmen und dessen Prozessvertreter wahrgenommen wird, statt. Aufgrund des Ergebnisses der Gerichtsverhandlung verkündet das Gericht dann sein Urteil oder es beraumt einen weiteren Termin zur Einvernahme von Zeugen oder Sachverständigen an.